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Automobilindustrie
Produktvorstellungen
Gewicht; Herstellung
 
EMEA
2016
Forta; Outokumpu Pro
Industry
 
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Leicht, formbar, hochfest: Die Konstruktion von Fahrzeugsitzen stellt hohe Anforderungen an Werkstoffe

FEB 18, 2016    
 
Für die teilweise komplexen Strukturbauteile in Fahrzeugsitzen sind ein geringes Gewicht und eine hohe Formbarkeit des Materials bei gleichzeitig hoher Festigkeit gefragt. Outokumpu präsentierte seine Werkstoffkompetenz in diesem Bereich auf der Innovative Seating Conference vom 15. bis 18. Februar 2016 in Düsseldorf.​

Die Einsatzbereiche der Forta H-Güten im Automobil sind vielfältig. Dabei bringen die Werkstoffe erhebliche Vorteile, nicht zuletzt im konstruktiven Leichtbau. Ein hohes Energieabsorptionsvermögen unter Crashbelastung steigert die Insassensicherheit im Fahrzeug und mit einem geringen Gewicht erlauben die Forta H-Güten eine Reduzierung der CO2-Emissionen.

Im Zuge der Konferenz erklärten die Outokumpu Experten die Eigenschaften der ultrahochfesten Forta H-Güten anhand von Bauteilen. Der Fokus lag dabei auf den für die Konstruktion von Fahrzeugsitzen relevanten Merkmalen wie etwa die Darstellbarkeit komplexer Bauteilgeometrien, eine gute Schweißbarkeit oder Möglichkeiten zur Bauteilausdünnung.

Sicher und stark


Die Forta H-Güten lassen sich anhand ihrer Streckgrenzen in die Varianten Forta H500, Forta H800 und Forta H1000 unterteilen. Ihr direktes Leichtbaupotenzial ergibt sich aus der Darstellbarkeit komplexer Bauteile mit hoher Steifigkeit und gleichzeitig reduzierter Blechdicke. Das hohe Energieabsorptionspotential der Forta H-Serie erlaubt daneben die Ausdünnung benachbarter Komponenten und somit indirekte Leichtbauoptionen.

Claire Heidecker, Senior Technical Manager bei Outokumpu, erklärt: „Bei bis zu 50 Prozent weniger Gewicht gegenüber dem Einsatz von Tiefziehstählen erhöhen die Forta H-Güten die Fahrzeugsicherheit durch den ausgeprägten TWIP- Verfestigungsmechanismus*. Über diese Zwillingsbildung härten vermeintliche Schwachstellen im Bauteil – wie etwa Schweißbereiche – im Crashfall so auf, dass sie die mechanischen Werte des Grundmaterials erreichen. So sind die Forta H- Güten auf Zugfestigkeitswerte von bis zu 2000 MPa verfestigbar. Dabei baut das Material sehr viel Crashenergie ab.“

Typische Anwendungen sind crashrelevante Strukturbauteile wie B-Säule, Crashbox, Tunnel oder Sitzquerrohre. Daneben sind anspruchsvolle, blechdickenreduzierte Umformbauteile und Bauteilintegration möglich, wie etwa Radhäuser oder integrative Sitzbauschalen.​​