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Outokumpu News
 
 
EMEA
2017
 
 
 
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Studierende der hochschule Niederrhein schnuppern Praxisluft bei Outokumpu

FEB 13, 2017    
 
Krefeld, 13.02.2017 – Für rund 40 Studierende der Hochschule Niederrhein ging es bei einem Werksbesuch am Outokumpu Standort Krefeld raus aus dem Studienalltag, geradewegs in die Praxis. Eine Kooperation zwischen dem weltweiten Marktführer in der Herstellung von Edelstahl und dem Fachbereich Produktionsverfahren und Qualitätsmanagement der Hochschule macht es möglich. Das Ziel: Die gemeinsame Optimierung der Arbeitssicherheit bei Outokumpu.

Professor Dr. Georg Speuser vom Fachbereich für Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Niederrhein erklärt die Hintergründe: „Unser Besuch bei Outokumpu ist eingebettet in eine Lehrveranstaltung im Master of Engineering Produktion und Logistik, in deren Mittelpunkt die Gestaltung gerichtsfester Betriebsorganisationen steht. Hierzu zählt insbesondere der Bereich der Arbeitssicherheit. Das Besondere an diesem Seminar ist, dass die Studierenden keine Klausur als Prüfungsnachweis schreiben, sondern ihren eigenen Leitfaden zur Auditierung von Arbeitssicherheitskonzepten erarbeiten.“ Verteilt auf insgesamt neun Schwerpunkte, darunter die Organisation von Ersthelfern, der Umgang mit Gefahrstoffen oder Umweltschutz, haben die Studierenden ein Semester lang Fragebögen und Prozesslandkarten ausgearbeitet. Aus ihnen geht bis ins kleinste Detail hervor, welche Punkte für eine sichere Arbeitsumgebung erfüllt sein müssen.

Der finale Werksbesuch bei Outokumpu soll den Studierenden nun ganz praktisch vor Augen führen, was es heißt, die Arbeitssicherheit in der Praxis zu überprüfen.

Gleichzeitig trägt die Kooperation mit der Hochschule zur Optimierung der Arbeitssicherheit bei Outokumpu bei. Denn alle Ergebnisse der Studierenden werden anschließend in großer Runde diskutiert und ausgewertet. Für Guy-Jean Meers, Head of Production Optimization Business Area Europe bei Outokumpu, ist das Projekt daher eine klassische Win-Win Situation: „Die Sicherheit der Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse steht bei Outokumpu zu jeder Zeit an oberster Stelle. Wir feilen ständig an der Verbesserung unserer Sicherheitskonzepte. Umso besser ist es, frische Impulse und Anregungen von außen zu bekommen.“ Und auch die Studierenden profitieren: „Die praktische Erprobung und Diskussion bei Outokumpu hat einen doppelt positiven Effekt für die Teilnehmer. Neben der starken Motivation, löst die Kooperation einen AHA-Effekt bei den Studierenden aus, die so wichtige praktische Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben sammeln“, bestätigt Speuser.

Der Professor freut sich, mit Outokumpu einen Partner aus der Region für das Projekt gefunden zu haben. „Einige Unternehmen sind sehr zurückhaltend und scheuen den (Betreuungs-) Aufwand, einen Tag mit mehreren Studentengruppen über Arbeitssicherheit in der Tiefe zu diskutieren, oder können diesen Aufwand aufgrund ihrer Größe nicht leisten“, sagt Speuser. Guy-Jean Meers kann diese Haltung nicht nachvollziehen, findet doch die Zusammenarbeit auf Augenhöhe statt. „Wir fördern gezielt den offenen Austausch zwischen unseren Mitarbeitern und den Studierenden, um so die Sicherheit unserer Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse noch ein Stück weit steigern zu können. Wenn es um Arbeitssicherheit im Unternehmen geht, müssen wir schließlich jede Möglichkeit der Optimierung nutzen.“

Dass sich kritische Situationen nie ganz vermeiden lassen, darüber ist sich Professor Speuser bewusst: „Unglückliche Zufälle wird es wohl immer geben. Doch mit einer guten Organisation und sicheren Prozessabläufen können wir die Gefahren und auch die Folgen von Unfällen drastisch reduzieren.“ Outokumpu ist für den Professor ein positives Beispiel: „Die Stärke des Systems bei Outokumpu ist, dass sich das Unternehmen nachhaltig bemüht, bei seinen Mitarbeitern ein Bewusstsein für Arbeitssicherheit zu schaffen. Das ist nicht nur effektiv, sondern zeigt auch, welchen Stellenwert sichere Betriebsabläufe bei Outokumpu in Krefeld einnehmen.“

Die Kooperation zwischen Outokumpu und der Hochschule Niederrhein findet nun bereits zum zweiten Mal statt. „Aus den Ergebnissen im letzten Jahr haben wir konkrete Handlungen abgeleitet, die direkt in unsere Arbeitsprozesse eingeflossen sind“, berichtet Guy-Jean Meers. „Dazu zählen unter anderem ein neues Wegekonzept sowie Sicherheitsunterweisungen für jeden unserer Besucher. Auch in diesem Jahr werden wir umgehend an den Stellschrauben drehen, damit wir unser Werk in Krefeld gemeinsam mit unseren Mitarbeitern noch sicherer machen können.“

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