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2016
 
 
 
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Outokumpu zeigt mit modernsten Werkstoffen die Zukunft des Edelstahls

DEZ 01, 2016    
 
Mit einem großen Kundenevent feierte Outokumpu am 01. Dezember 2016 an seinem deutschen Standort Krefeld den Abschluss einer der größten Einzelinvestitionen in Europa innerhalb der vergangenen Jahre – die Erneuerung und Modernisierung des Kaltwalzwerks Krefeld. Rund 100 Gäste, davon etwa die Hälfte aus dem (europäischen) Ausland, überzeugten sich vor Ort von den innovativen Einsatzmöglichkeiten von Edelstahl in den Bereichen Automotive, Architektur/Konstruktion und Hausgeräteindustrie.

Roeland Baan, CEO von Outokumpu, verdeutlichte in seiner Keynote die massiven Entwicklungen von Outokumpu innerhalb der vergangenen Jahre, um das Unternehmen mit der besten Wertschöpfung innerhalb der Edelstahlbranche zu werden. Die strategischen Ziele sind die Bereiche, in denen Outokumpu sich selbst übertreffen will, um seine Vision 2020 zu verwirklichen. Die Kunden des Unternehmens stehen dabei im Mittelpunkt dieser Zielsetzung. Roeland Baan sagte dazu: „Wir konnten unsere finanzielle Situation signifikant verbessern. Zwar liegt noch ein Weg vor uns, um unser volles Potenzial auszuschöpfen, doch konnten wir uns bereits ein solides und stabiles Fundament aufbauen. Es erlaubt uns, weitere Optimierungen zu fokussieren – in der Partnerschaft mit unseren Kunden, in unserer Fertigungsqualität, der Lieferperformance und unseren Finanzergebnissen.”

Um erfolgreich auf die künftigen Kundenbedürfnisse einzugehen, investierte Outokumpu in den Jahren 2014-2016 rund 108 Millionen Euro am deutschen Standort Krefeld, um diesen zu einem der weltweit modernsten Kaltwalzwerke umzurüsten. Das Projekt umfasste den Bau einer neuen Beiz- und Blankglühanlage, einer neuen Haubenglühanlage sowie verschiedene Maßnahmen zum Hochrüsten der Kaltwalz- und Dressieranlagen.

Vom der Modernisierung konnten sich die Besucher während des ”Connect”-Events bei Werkführungen selbst ein Bild machen. Mit Expertenvorträgen, Seminaren sowie einem Showroom zum Anfassen der Edelstähle gewährte die Veranstaltung darüber hinaus nachhaltige Einblicke in modernste Werkstoffentwicklungen und deren Anwendungen.

So zeigte die Veranstaltung: Edelstahl von Outokumpu hat im wahrsten Sinne des Wortes eine glänzende Zukunft. „Unsere Industrie wird angetrieben von Megatrends. Es ist die dringende Notwendigkeit zur Suche nach Lösungen für eine wachsende Bevölkerung, die zunehmend urban lebt, sich permanent in Bewegung befindet und in einer Welt lebt, in der Ressourcenmangel zur Realität wird”, sagte Roeland Baan. Als moderner Werkstoff bietet Edelstahl die Möglichkeit, Märkte nachhaltig zu verändern. Mit ihm lassen sich leichtere Fahrzeuge bauen, langlebige und wartungsarme Gebäude errichten und sichere Industrieanlagen konstruieren. Nicht zuletzt leisten nichtrostende Stähle aber auch einen entscheidenden Beitrag zu einem nachhaltigeren und umweltschonenden Ressourceneinsatz. So werden die Edelstahlsorten von Outokumpu zu 87 % aus Recyclingstählen hergestellt und sind nach Ende ihres Lebenszyklus vollständig wiederverwertbar. Da Edelstahl korrosionsbeständiger ist, setzen sich die Produkte des Unternehmens gegen Alternativen aus Karbonstahl durch. Mit seiner Langlebigkeit ist Edelstahl daher für viele Anwendungsbereiche nicht nur die beste Wahl, sondern auch wirtschaftlich die nachhaltigste.​​

Dass dies den Nerv unserer Zeit trifft, verdeutlichte auch Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in seiner Keynote. ”Green Economy” ist gleichzeitig Stichwort und Konzept, das aufzeigt, wie aus konsequent nachhaltigem und ressourcenschonendem Unternehmertum wirtschaftliche Profitabilität hervorgehen kann. In vielen Industriebereichen lässt sich dies jedoch nur durch den Einsatz von neuartigen und umweltschonenden Materialien verwirklichen. Moderne Edelstahlwerkstoffe bieten in jeder Hinsicht einen vielversprechenden Ansatz.