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Outokumpu News
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Weitere Steigerung unseres Recyclinganteils

FEB 24, 2017    
 
Trotz des weltweiten Rückgangs des Verbrauchs von recyceltem Material konnte Outokumpu seinen Anteil an wiederverwertetem Material noch weiter erhöhen. Auf dem Markt wird ein hohes Schrottvolumen angeboten, gleichwohl bleibt die Zusammenstellung des richtigen Schrottmaterials, das zum Einsatz in der Produktion kommt, weiterhin eine Herausforderung.

Im vergangenen Jahr verbrauchte Outokumpu 2,2 Millionen Tonnen wiederverwertbaren Stahl, sowohl Edelstahl als auch Karbonstahl. Diese Zahl entspricht der Stahlmenge, die in 2,9 Millionen durchschnittlich großen Fahrzeugen verbaut worden sind.

Ende der 1990er Jahre lag der Anteil an recyceltem Material bei ca. 70 %. Seitdem konnte Outokumpu diesen Anteil noch weiter erhöhen.

„Unser Ziel für 2016 war es, den Verbrauch von recyceltem Material in unserer Produktion auf 88 % zu steigern. Zwar haben wir dieses Ziel nur knapp verfehlt, doch im globalen Vergleich ist unser Einsatz immer noch hervorragend. 2016 belief sich der Recyclinganteil auf 87,1 %.“, betont Camilla Kaplin, Outokumpu Senior Manager Environment.

Der Recyclinganteil umfasst allen Stahlschrott, der nicht aus dem gleichen Prozess stammt, in dem er erzeugt wurde. Hinzu kommen weitere wiederverwertete Abfallströme aus verschiedenen Quellen.

Bis 2020 will Outokumpu seinen Recyclinganteil auf 90 % steigern.

Unser ehrgeiziges​​​ Ziel


Der Verbrauch von recyceltem Stahl ist weltweit rückläufig. Die Volksrepublik China produziert am meisten Edelstahl. Ein Großteil dieses Edelstahls wird aus neuen Rohstoffen hergestellt. Schuld daran ist ein enormer Anstieg der Produktionskapazität, mit der die Verfügbarkeit von Schrott nicht Schritt halten kann.

In diesem Kontext ist es Outokumpu bewusst, wie anspruchsvoll das eigene Ziel der weiteren Steigerung des Recyclinganteils ist.

„Wir wissen, dass wir ein äußerst ehrgeiziges Ziel haben, da der weltweite Recyclinganteil bei ca. 50 bis 60 % liegt. Sogar in Europa, wo der Recyclinganteil dank der besseren Verfügbarkeit von Schrott im Allgemeinen über dem weltweiten Durchschnitt liegt, sind 90 % ein ehrgeiziges Ziel“, erläutert Kaplin.

Outokumpu konnte seinen Recyclinganteil steigern, weil das Unternehmen bei allen Produktionsabläufen wiederverwertbaren Stahl als Hauptrohstoff einsetzt, sofern dies wirtschaftlich vertretbar ist. Und so wurde im Rahmen der beschlossenen Produktionssteigerung die neue Produktionsanlage am Standort Tornio dahingehend optimiert, dass möglichst viel Schrott verwendet werden kann.

Verbesserung unserer Qualitätssicheru​ng


Outokumpu hat aber auch erkannt, dass sein Recyclinganteil je nach künftiger Verfügbarkeit und Kosteneffizienz möglicherweise schon das Maximum erreicht hat. Ziel in den kommenden Jahren wird es sein, Wege zu finden, recyceltes Material bestmöglich zu nutzen, beispielsweise durch eine sorgfältige Qualitätssicherung.

„Im Allgemeinen ist recycelter Edelstahl die kostengünstigste Option und die Kunden von Outokumpu wissen, dass das Material erneut wiederverwertet werden kann“, erklärt Teijo Södervall, Vice President im Outokumpu Stahlwerk Tornio.

Södervall zufolge ist genügend wiederverwertbares Material auf dem Markt vorhanden – jedoch variiert die Qualität des Materials. Die Lieferkette für recycelten Edelstahl besteht darin, Schrott vom Lieferanten zu kaufen, der aus unterschiedlichen Materialflüssen stammt. Diese sind alle vermischt und es ist nicht leicht, darunter die richtige Schrottzusammensetzung zu finden.

„Jede Eingangscharge ist anders zusammengesetzt. Eine Qualitätssicherung ist daher unerlässlich, um hochwertige Endprodukte herzustellen. Aus diesem Grund besteht unser Ziel darin, die Qualitätssicherung künftig noch weiter zu verbessern.“