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Erstes Coil durchläuft Krefelds neue Haubenglühanlage

APR 25, 2016    
 
Am 1. April verzeichnete Outokumpu einen wichtigen Meilenstein in seinem Krefelder Werk: In der neuen Haubenglühanlage wurde das erste Coil geglüht.

Die Haubenglühanlage ist Teil einer 108 Mio. Euro schweren Investition zur Optimierung der Produktion von ferritischem Edelstahl in Deutschland. Die Anlage wurde erst kürzlich durch den nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Garrelt Duin eingeweiht. In dem neuen Gebäude stehen sowohl neue Maschinen als auch die Gerätschaften aus der Anlage in Düsseldorf-Benrath.


Die Herstellung von ferritischem und martensitischem Edelstahl


Glühen ist der erste Produktionsschritt in der Edelstahlherstellung. Darüber hinaus gehören Metallbeizen, Kaltrollen, Blankglühen, Kaltbandglühen und Dressierwalzen zu den nachfolgenden Arbeitsschritten. Durch die neue Raumaufteilung im Werk ist die Umsetzung der einzelnen Aufgaben einfacher. Der Transport in der Halle erfolgt über einen neuen Kran, der per Fernbedienung von der umlaufenden Plattform bedient werden kann. Dadurch sind die Beladung und der Betrieb des Haubenofens wesentlich sicherer. Die Coils werden vor und nach dem Glühen mittels drei neuer Schwenktische gedreht.


Wenn das Projekt dem Zeitplan vorausgeht


Besonders stolz ist das Team der Haubenglühanlage auf das kürzlich abgeschlossene NIFO-Projekt (Nirosta Ferritic Optimization). Nur zehn Monate nach dem ersten Spatenstich konnte das Team bereits das erste Mal glühen.