Fallstudien

Architektur
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Herstellung; Oberflächen
Bänder und Bleche
EMEA
2017
Deco; Core; Outokumpu Classic; Outokumpu Pro
Industry
 
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Was hochwertige, durchdachte Architektur in erster Linie ausmacht sind nachhaltige Materialien. Edelstahl ist da die ideale Wahl: Es ist zu 100 Prozent recycelbar, langlebig und wirtschaftlich nachhaltig. Oder einfach ausgedrückt: Es ist eine gute Investition in die Zukunft"
Björn Hammar
Künstler und Schöpfer des Musikpavillon-Projekts

Kunst trifft auf architektonische Funktionalität

MAI 03, 2017    
 

Vom 3. bis 6. Mai 2017 haben Spaziergänger im Kungsträdgården, einer öffentlichen Parkanlage im Herzen Stockholms, die Möglichkeit, ein temporäres Architekturkunstwerk zu bewundern: einen Musikpavillon aus Edelstahl und Aluminium. Das Werk vereint ausgeklügelte Architektur mit Kunst, Lernerfahrung und Innovationsfreude.

Künstler und Schöpfer des Musikpavillon-Projekts ist Björn Hammar, der das neue Werk in den vergangenen 10 Monaten entworfen und gebaut hat. Es besteht aus drei miteinander verbundenen metallenen Segeln, die ein weiteres längliches Holzelement stützen. Die Innenstruktur und Innenoberflächen der Segel wurden aus Aluminium gefertigt; die Außenoberflächen bestehen aus Edelstahl. Der Pavillon ist 10,5 Meter lang, 6 Meter breit und 3 Meter hoch.

Die von Outokumpu gelieferten Edelstahlbleche sind zum Teil trockenpoliert, zum Teil als austenitische Deco-Oberflächen ausgeführt und erzeugen so einen interessanten optischen Effekt an der Außenseite.

„Mit dem Musikpavillon-Projekt JUSSI, das diesen Namen als Hommage an den schwedischen Opernsänger Jussi Björling trägt, wollte ich etwas schaffen, das Architektur, praktische Ausbildung, traditionelle Metallbearbeitung und Funktionalität vereint“, erläutert Björn Hammar.

In der Tat ist der Musikpavillon nicht bloß ein einmalig zu bestaunendes Werk, sondern kann ganz einfach abgebaut und transportiert werden, um so an anderer Stelle zum Einsatz zu kommen.

„Mir war wichtig, dass dieses Projekt weiterlebt. Daher wurden Materialien verwendet, die das Werk sehr leicht machen, so dass es einfach bewegt werden kann. Dahinter steht der Gedanke, den Pavillon auch künftig bei anderen Gelegenheiten, z.B. in Hotels und bei Konferenzen, zu nutzen“, so Hammar. .

Architektur und praktische Lernerfahrung


Das Architekturkunstwerk inszeniert nicht nur die Vielfalt metallischer Materialien wie Edelstahl und Aluminium: Es geht noch viel weiter und würdigt die Handwerkskunst, die hinter dem Projekt steht. Das Projekt bietet Auszubildenden einer örtlichen Berufsschule die Gelegenheit, praktische Erfahrungen in der Blechbearbeitung zu sammeln.

„Wir haben die Auszubildenden in den Bau des Pavillons einbezogen. So konnten sie einen einmaligen Einblick in die Bearbeitung unterschiedlicher Materialien gewinnen. In der heutigen Bauindustrie müssen wir die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Architekten und Handwerkern verbessern. Es ist wichtig zu wissen, wie man mit bestimmten ausgewählten Werkstoffen arbeitet“, betont Björn Hammar.

Schweden blickt auf eine lange Tradition der Stahlherstellung zurück und verfügt über erstklassiges Know-how in der Metallumformung. Der Musikpavillon vereint diese beiden Fertigkeiten in einem wunderschönen Architekturkunstwerk.

„Was hochwertige, durchdachte Architektur in erster Linie ausmacht sind nachhaltige Materialien. Edelstahl ist da die ideale Wahl: Es ist zu 100 Prozent recycelbar, langlebig und wirtschaftlich nachhaltig. Oder einfach ausgedrückt: Es ist eine gute Investition in die Zukunft“, bekräftigt Björn Hammar.

Gemeinsame Initiative


Das Projekt für den Musikpavillon JUSSI wurde vom innerschwedischen strategischen Innovationsprogramm Metalliska Material finanziert und gemeinsam mit Jernkontoret, dem Verband der schwedischen Stahlhersteller, sowie Vertretern aus der Industrie, darunter Outokumpu, realisiert.

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