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2016
Forta; Outokumpu Pro
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Outokumpu liefert Forta Edelstahl für ein neues Zellstoffwerk in Finnland

JUL 12, 2016    
 

Im Zentrum Finnlands wird eine neue Anlage zur Herstellung von Zellstoff und anderen Produkten aus erneuerbaren Ressourcen gebaut. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Euro. Damit gehört dieses Projekt zu den größten Industrievorhaben, die bisher in Finnland durchgeführt wurden. Die für den Betrieb des Zellstoffwerks äußerst wichtigen Reaktoren und Lagertanks werden aus Outokumpu Edelstahl hergestellt. 

In der Stadt Äänekoski in Zentralfinnland ist Holz ein sehr wichtiger Rohstoff. Verarbeitet wird er insbesondere in der neuen Anlage von Metsä Fibre, eine Tochter der Metsä Group. Sie stellt den Mittelpunkt der nationalen Forstwirtschaft dar. Das neue Werk soll eine jährliche Produktionskapazität von 1,3 Millionen Tonnen Zellstoff erreichen. Außerdem wird es Strom aus erneuerbaren Energieträgern erzeugen. Produziert wird für den europäischen und asiatischen Markt. Die erforderlichen Rohmaterialien sollen hauptsächlich aus Finnland beschafft werden. 

Schwertransporte für den Bau


Der Bau startete Mitte Sommer 2016. Um den Termin für die im Herbst 2017 geplante Fertigstellung einhalten zu können, mussten alle Materialien bis zum Baubeginn vor Ort sein. Außer den Laugentürmen der Anlage gehören vier Druckreaktoren und zwei Lagertanks für die Faserbearbeitungslinie und die Verdampfungsanlage zum Werk. Diese werden in Kooperation mit Outokumpu von Althammer geliefert, einem Unternehmen, das Rohre und Tankanlagen herstellt.

Die Outokumpu Anlage in Degerfors, Schweden, hat bereits 140 Tonnen Outokumpu Forta LDX 2101 (EN 1.4162) und Forta DX 2205 (EN 1.4462) Edelstahlbleche für den Bau geliefert. Dieses Material wurde aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit gegen Chloride gewählt. Der Stahl wird für zwei Sauerstoffreaktoren, einen Abblastank, einen EOP-Reaktor und für zwei Lagertanks verwendet.

Meisterleistung in der Konstruktion


Die neuen Reaktoren und Tanks sind riesige Bauten. Beispielsweise soll ein 80 Meter hoher Rückgewinnungskessel erbaut werden, was eine besondere Herausforderung für die Konstruktion und Installation des Kessels bedeutet. Weiterhin wird das Werk mit fünf großen Maschinenanlagen arbeiten, deren Konstruktion ebenfalls Meisterhandwerk erfordert.
 
Die Logistik rund um den Bau wurde minutiös geplant, um sicherzustellen, dass bei dem Lieferumfang von ca. 1.500 LKW-Ladungen alles nach Plan verläuft. Allein die Anzahl der überbreiten und schweren Ladungen zeigt die notwendige Infrastruktur für dieses einzigartige Projekt auf. Das neue Zellstoffwerk ist zwar noch weit von seiner Fertigstellung entfernt, zeugt jedoch schon jetzt von einer architektonischen Meisterleistung.

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