Fallstudien

Architektur
Fallstudien
Korrosion; Oberflächen
Austenitisch; Bänder und Bleche
EMEA
2017
Deco; Supra; Outokumpu Classic; Outokumpu Pro
Industry
 
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NeonBlue
Ein zentraler Aspekt bei diesem Projekt war, dass das Material über eine hohe Qualität und Langlebigkeit verfügt
Luis Asúa
Geschäftsführer des Unternehmens IMAR

Makellose Schönheit mitten im Wüstensand Kuwaits

MAI 08, 2017    
 

Am Rande seiner Hauptstadt baut Kuwait einen neuen Universitätscampus von gewaltigen Ausmaßen. Die auf 600 Hektar angesiedelte Universitätsstadt Sabah al-Salem ist für den Golfstaat ein Projekt von strategischer Bedeutung. Die moderne architektonische Gestaltung des Campus verlangte nach der zeitlosen Schönheit und herausragenden Beständigkeit von Edelstahl.

Das spanische Unternehmen IMAR stellte kürzlich die Fassade des beeindruckenden Gebäudes für das ‚College of Science and Faculty Club‘ fertig. Mit über 16.000 Quadratmetern besticht die Fassade durch Muster, die durch unterschiedlich große Perforationen gebildet werden.

„Mit der Entscheidung für Edelstahl konnten wir sichergehen, dass das Projekt in der hierfür erforderlichen Qualität ausgeführt wird“, erklärt Luis Asúa, Geschäftsführer des Unternehmens IMAR. IMAR verwendete 500 Tonnen austenitischen Edelstahl von Outokumpu der Sorte Supra 316L/4404 mit einer trocken gebürsteten Oberfläche. Gewünscht haben sich dies die Architekten: „Sie wollten für die Fassade eine absolut homogene, minimalistische Optik. Dies war nur mit Edelstahl zu realisieren“, bekräftigt Asúa.

Makellose Schönheit, beeindruckende Langlebigkeit


Anders als Aluminium oder andere Werkstoffe ermöglicht Edelstahl konsistente Farbtöne und eine schatten- und streifenfreie Ausführung über die gesamte Oberfläche hinweg. „Das ist genauso wie bei Besteck“, erläutert Asúa, „Silber ist zwar sehr schön, hat jedoch nicht das gleichmäßige Erscheinungsbild wie Edelstahl.“

Abgesehen von ihrem ästhetischen Wert hat die Fassade auch wichtige bautechnische Funktionen: In Kuwait herrschen im Sommer Temperaturen zwischen 30°C in der Nacht und bis zu 46°C am Tag. „Die starke Sonneneinstrahlung wird durch die Perforationen in der Fassade gefiltert, womit der Energieverbrauch im Gebäude erheblich gesenkt werden kann“, erläutert Asúa.

Außerdem erreichen Sandstürme aus der arabischen Wüste Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und tragen zur Gebäudeerosion bei. Durch die Nähe zum Meer ist das Gebäude zudem stark salzhaltiger Luft ausgesetzt, die Materialien von minderer Qualität beschädigen würde.

„Ein zentraler Aspekt bei diesem Projekt war, dass das Material über eine hohe Qualität und Langlebigkeit verfügt“, so Asúa, „Edelstahl von Outokumpu schnitt hier besonders gut ab.“

Erstklassiger Partner


Nachdem IMAR mit einem der symbolträchtigsten Projekte in Kuwait betraut wurde, konnte es sich nur für einen der führenden Anbieter im Bereich Bau und Infrastruktur entscheiden. „Unsere Wahl fiel auf Outokumpu, weil wir wussten, dass wir damit auf eines der besten Unternehmen weltweit setzen“, betont Asúa.

Outokumpu lieferte Spaltband aus dem schwedischen Avesta ins italienische Castellone, wo sie abgeschnitten, flachgewalzt und trocken poliert wurden. IMAR perforierte die Elemente im spanischen Bilbao und sandte sie dann zur Montage nach Kuwait..

„Die Fassade sieht großartig aus“, freut sich Asúa, „das Projekt ist einwandfrei gelaufen und wir sind mit der Leistung von Outokumpu sehr zufrieden.“

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