​Mari Siikavirta, Finland

Lieferkette unter Kontrolle

Mari Siikavirta arbeitet als kaufmännische Back-Office-Koordinatorin im Outokumpu-Werk in Tornio. Sie hat neben ihrem anspruchsvollen Job im Supply Chain Management Bereich von Outokumpu noch ein MBA-Studium abgeschlossen.


Mari Siikavirta ist die Kontaktperson für T7 innerhalb des Supply Chain Management. T7 ist eine maßgeschneiderte Lieferkette zwischen dem Werk in Tornio und den Servicezentren von Outokumpu in anderen Ländern. T7 ist bekannt für seine kurzen Durchlaufzeiten und die hervorragende Liefergenauigkeit. Eingehende Aufträge werden eine Woche später geliefert.

Zu einem normalen Tag gehört die enge Zusammenarbeit mit der globalen Community von Outokumpu. „Zu Beginn werfe ich immer einen Blick in mein E-Mail-Postfach, das gewöhnlich mit Nachrichten aus aller Welt überquillt. Ich prüfe den Status von Aufträgen, die Produktion und die Lieferzeiten. Die Zusammenarbeit mit der Produktionsplanung, den Servicezentren und vor allem mit der Logistik ist sehr intensiv. Bei Problemen mit Aufträgen helfe ich, wo ich kann, oder ziehe eine andere kompetente Person hinzu“, sagt Siikavirta, die fließend Englisch und Deutsch spricht.

„Ich habe auch Kollegen an anderen Outokumpu-Standorten im Umgang mit dem T7-System geschult. Es ist schön, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Man kann in großen Netzwerken besser zusammenarbeiten, wenn man sich gegenseitig kennt und versteht.“

Gutes Feedback für MBA-Studium durch Arbeit bei Outokumpu


Vor ein paar Jahren schloss Mari Siikavirta neben ihrer Arbeit bei Outokumpu ein MBA-Studium an der Lapland University of Applied Sciences ab. In ihrer Dissertation erörterte sie die Auswirkungen von T7 auf Outokumpus neue Servicezentren. Diese erhielt vom finnischen Verband für Einkauf und Logistik die Auszeichnung zur „Dissertation des Jahres“.

„Bei T7 ist eine gute Zusammenarbeit der Schlüssel. Das wurde auch in meinem Studium betont. Mir hat das Studium sehr viel Spaß bereitet und ich kann mein neu erworbenes Wissen jetzt in der Praxis anwenden. Ich habe das Gefühl, dass ich das große Ganze besser verstehe.“

Mari Siikavirta gefallen ihre herausfordernden und interessanten Aufgaben und sie arbeitet gerne mit ihren fünf Kollegen, ihrem „Dream Team“. Es besteht aus zwei kaufmännischen Koordinatoren und drei Produktionsplanern.

„Meine Arbeit ist spannend, denn ich habe umfassende Pflichten und lerne ständig etwas Neues dazu. Es ist wichtig, dass man keine Angst vor Veränderung und neuen Chancen hat. Bei Outokumpu hat man die Möglichkeit sich immer neuen Herausforderungen zu stellen, wenn man das möchte. Deshalb war ich schon an einigen interessanten Entwicklungsprojekten beteiligt.“

Für die erfahrene kaufmännische Expertin begann ihre Karriere bei Outokumpu in der Produktionsplanung. „Ich habe mir dort sehr nützliches Wissen angeeignet und habe das Gefühl, dass ich meine Kooperationspartner heute besser beraten kann. Die Stahlindustrie ist ein riesiges Geschäft und sie entwickelt sich rasend schnell weiter. Man muss dem Trend folgen, selbst wenn man nicht in der Produktion arbeitet. Das gefällt mir, denn man bleibt dadurch wachsam und gibt immer sein Bestes!“

Biografie

Mari Siikavirta ist für die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Lieferkette T7 in den Outokumpu-Werken in Tornio zuständig. In ihrer Freizeit betreibt sie verschiedene Sportarten, macht Handarbeit und frischt ihre Deutschkenntnisse auf. Auch wenn die Skandinavier gewöhnlich die Geschwindigkeit lieben, sind ihre Hobbys Langlauf und Snowboardfahren schnell genug.