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| Harry Brearley |
Rostfreier Edelstahl wurde in etwa zeitgleich von Forschern in England und Schweden um das Jahr 1913 entdeckt. In England war es Harry Brearley aus Sheffield, der herausfand, dass Stahl weniger empfindlich gegen ätzende Säuren oder Feuchtigkeit wird, wenn man ihm eine gewisse Mindestmenge an Chrom zusetzt. Diese frühe Forschung, die ursprünglich der Entwicklung von Gewehrläufen dienen sollte, stellt den Anfang dessen dar, was heute der britische Teil von Outokumpu ist.
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| Altes Werbeplakat
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In Schweden erkannte der damalige Eigentümer des Stahlwerks in Avesta die Bedeutung dieser Entwicklung; finanzierte intensive Forschungsmaßnahmen und kaufte schließlich eine Lizenz für die Produktion von rostfreien Edelstählen von den Briten. 1924 stellte man in Schweden den ersten Chrom-legierten Stahl her und im Jahr darauf die erste 18-8 (18% Chrom, 8% Nickel) austenitische Güte.
Dem Erfolg der 18-8 Güten folgte die weitere Entwicklung der Molybdän-legierten Güten und später auch der austenitisch-ferritischen Güten. Dies war der Anfang der Entwicklung und der Patentierung vieler neuer rostfreier Edelstahl-Sorten. Heute sind rostfreie Stähle, wie die von Outokumpu entwickelten 253 MA™ und 254 SMO®, international als hochwertige Güten anerkannt.